Ich weiß ja nicht, was ihr letzte Nacht gemacht habt, aber ich habe dieses Buch zuende gelesen:
Es ist die Geschichte von Zach Sobiech, der vier Jahre lang mit dem Krebs gekämpft und dennoch ein positives Leben geführt hat. Nachdem er im letzten Jahr, gerade 18 geworden, gestorben ist, hat seine Mutter seine Geschichte aufgeschrieben. Viele kennen vielleicht den Song "Clouds", den Zach geschrieben hat, um sich zu verabschieden, da Briefe nicht so sein Ding waren. Damit hat er bisher unglaublich viele Menschen erreicht und berührt. Ich habe das erste Mal von Zach durch ein Video auf einem meiner mittlerweile liebsten YouTube-Kanäle namens Soulpancake erfahren. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich es gesehen habe, aber ich habe mir nicht nur die Augen ausgeweint, sondern war auch sehr berührt von seiner Lebenseinstellung und dachte die ganze Zeit nur "So möchte ich auch sein.". Zach hat mich mal wieder daran erinnert, wie ich leben wollte, und mich darin bestärkt, dass ich Menschen glücklich machen möchte und Freude und Liebe feiern will. Letzte Nacht habe ich also das Buch seiner Mutter beendet und muss sagen, dass es Zach gut widerspiegelt - zumindest von dem, was ich weiß. Natürlich ist es irgendwo ein trauriges Buch, es geht immerhin um einen sterbenden, leidenden Teenager, aber hauptsächlich ist es voller Hoffnung und Liebe. Ich bin froh, dass ich mir, einer Eingebung folgend, während ich die ersten Seiten las, in einem 1€-Shop einen Textmarker gekauft habe. So kann ich jetzt ein paar Zitate mit euch teilen und sie für sich selbst sprechen lassen. Ich möchte nicht bewirken, dass ihr alle unbedingt das Buch lest (Nur so viel: Ich hab es da, es ist auf englisch, ausleihen ist möglich. ;)) oder euch eingehend mit Zach und seiner Familie beschäftigt. Dennoch wäre es schön, wenn ihr hiervon etwas mitnehmt, so wie ich ganz doll viel mitgenommen habe und weitertragen werde.
♥ Regenschirmtier
Freitag, 1. August 2014
Donnerstag, 31. Juli 2014
Musik ohne Text
Vermissen, das tut Jeder. Ob nun Menschen oder Dinge oder Geschehnisse (oder oder oder), jeder Mensch vermisst irgendwann in seinem Leben irgendetwas. Manches vermissen wir ganz offensichtlich, wir wissen ganz genau, was und warum wir es vermissen. Bei anderen Dingen fällt uns erst auf, wie wichtig sie waren, dass wir mit dem Vermissen beginnen, wenn sie nicht mehr da sind. Natürlich, warum sollten wir auch etwas vermissen, was noch da ist? Zur letzten Gruppe gehört das, was ich vermisse. Oder besser: vermisst habe. Nur, dass es mir nicht klar war. Einiges vermissen wir, ohne es zu merken und erst, wenn uns jemand darauf hinweist oder plötzlich ein Teil davon in unser Leben zurückgeschubst wird, fällt uns auf, wie sehr es uns gefehlt hat.
Mir war nicht klar, dass sie nicht mehr da war, aber seit gestern vermisse ich sie: Musik. Halt, bevor ihr aufschreit und euch an den Kopf greift oder mir einen Kommentar schreibt, in dem steht, wie ich denn keine Musik habe hören können, verbessere ich mich: Klassische Musik. Musik ohne Beat, ohne Text, ohne schwere Gitarrensoli. Schlichtweg ...wie sagt es Bodo Wartke? E-Musik! Ernste Musik. Alte Musik. Von Komponisten, die schon lang tot sind und weiße Perücken getragen haben, taub wurden, jung starben oder in der Psychiatrie landeten. Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und ihre Freunde (oder auch nicht ;)) waren früher ein großer Teil meines Lebens. Als ich mir über mich selbst noch nicht ganz so sicher war und vor allem noch nicht meinen Musikstil gefunden hatte. Ich bin jemand, der nicht nur mit klassischer Musik aufgewachsen ist, sondern sich auch dafür interessiert und sie gern in der Freizeit gehört hat. In den letzten Jahren ist mir das irgendwie abhanden gekommen. Was nicht unbedingt schlimm ist, da ich in dieser Zeit dennoch viel Wundergutes und Zauberschönes erlebt habe. Doch als Sophie und ich gestern vor dem Hamburger Hauptbahnhof langliefen, wurde ich daran erinnert, wie herrlich diese Musik ist und am liebsten wäre ich dort sitzen geblieben oder hätte dazu getanzt und diesen Moment so richtig ausgekostet. Es lief nichts was ich kannte, aber es waren Streicher, in diesen paar Sekunden der schönste Klang in meinen Ohren. Jetzt, wo ich hier sitze und während des Schreibens Schuberts "Unvollendete" höre, habe ich große Lust, mir ein Orchester zu suchen und endlich wieder Cello zu spielen. Ob ich das tatsächlich mache, weiß ich noch nicht (schließlich habe ich fast 6 Jahre nicht mehr richtig gespielt), aber ich denke, ich werde mir diesen Teil der Musik, die ich so unendlich liebe, nicht mehr abhanden kommen lassen. Danke, Hamburger Hauptbahnhof.
♥ Regenschirmtier
Mir war nicht klar, dass sie nicht mehr da war, aber seit gestern vermisse ich sie: Musik. Halt, bevor ihr aufschreit und euch an den Kopf greift oder mir einen Kommentar schreibt, in dem steht, wie ich denn keine Musik habe hören können, verbessere ich mich: Klassische Musik. Musik ohne Beat, ohne Text, ohne schwere Gitarrensoli. Schlichtweg ...wie sagt es Bodo Wartke? E-Musik! Ernste Musik. Alte Musik. Von Komponisten, die schon lang tot sind und weiße Perücken getragen haben, taub wurden, jung starben oder in der Psychiatrie landeten. Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und ihre Freunde (oder auch nicht ;)) waren früher ein großer Teil meines Lebens. Als ich mir über mich selbst noch nicht ganz so sicher war und vor allem noch nicht meinen Musikstil gefunden hatte. Ich bin jemand, der nicht nur mit klassischer Musik aufgewachsen ist, sondern sich auch dafür interessiert und sie gern in der Freizeit gehört hat. In den letzten Jahren ist mir das irgendwie abhanden gekommen. Was nicht unbedingt schlimm ist, da ich in dieser Zeit dennoch viel Wundergutes und Zauberschönes erlebt habe. Doch als Sophie und ich gestern vor dem Hamburger Hauptbahnhof langliefen, wurde ich daran erinnert, wie herrlich diese Musik ist und am liebsten wäre ich dort sitzen geblieben oder hätte dazu getanzt und diesen Moment so richtig ausgekostet. Es lief nichts was ich kannte, aber es waren Streicher, in diesen paar Sekunden der schönste Klang in meinen Ohren. Jetzt, wo ich hier sitze und während des Schreibens Schuberts "Unvollendete" höre, habe ich große Lust, mir ein Orchester zu suchen und endlich wieder Cello zu spielen. Ob ich das tatsächlich mache, weiß ich noch nicht (schließlich habe ich fast 6 Jahre nicht mehr richtig gespielt), aber ich denke, ich werde mir diesen Teil der Musik, die ich so unendlich liebe, nicht mehr abhanden kommen lassen. Danke, Hamburger Hauptbahnhof.
♥ Regenschirmtier
Donnerstag, 24. Juli 2014
Watch me.
Nachdem ich gestern zum ersten Mal in meinem Leben "Pretty Woman" im Ganzen gesehen habe, hatte ich das Gefühl, alles tun zu können. Egal was und wo und warum. Ich hatte das Gefühl unbesiegbar zu sein, nicht im Sinne eines Superhelden, sondern einfach in meinem Leben. Da war dieser Gedanke, dass, egal, was passiert, irgendwie alles gut wird und dazu machte sich in mir ein unglaublich mächtiges Vertrauen breit. Gestern Nacht habe ich denke ich nach einer längeren Zeit mal wieder wirklich daran geglaubt, dass alles gut wird, dass ich vertrauen in das Leben und Gott und mich selbst habe und vor allem, dass ich tun kann was ich will, solange es niemanden verletzt. Es war großartig! Ich bin rasend schnell auf meinem Fahrrad durch die Dunkelheit gerast, habe dabei Lucy Spraggan gehört und die feinste Privatparty seit einer ganzen Weile gefeiert. Mir war einfach so richtig richtig richtig egal, wer mich sieht und was über mich gedacht wird. So viel Zeit habe ich damit verbracht, jemanden stolz auf mich zu machen, zu zeigen, dass ich glücklich bin, dass ich mich wohl fühle, dabei war das nicht immer so. Ich bin kreativ, ihr würdet staunen, was für tolle und farbenfrohe Masken ich mir gebastelt habe. Gleichzeitig habe ich mir selbst versucht weiszumachen, dass das die Realität ist. Ich wollte eine Superheldin des Lebens sein. Am meisten wollte ich der Welt zeigen, dass Frauen stark sind und hab mich so unweiblich wie möglich benommen. Verrückt eigentlich, da ich mich gleichzeitig auch geschützt habe und versucht habe, mich weiblich zu benehmen... es ist ein einziges Wirrwarr.
In den letzten 2 1/2 Jahren habe ich angefangen herauszufinden, wer ich sein möchte und bin auf dem Weg dorthin schon ein ganzes Stück gegangen. Zum Glück habe ich viel wundergute Hilfe erhalten und zehre auch weiterhin davon. Möchte ich immer noch, dass jemand stolz auf mich ist? Ja, aber ich tu nicht alles dafür, um die drei erlösenden Worte dann doch nicht zu hören. Ich hoffe einfach, dass es so ist. Will ich zeigen, dass ich glücklich bin und bin ich glücklich? Ja, denn jetzt bin ich es meistens tatsächlich. Möchte ich mitteilen, dass ich mich wohlfühle mit mir? Auch das bekommt ein eindeutiges 'Ja', weil ich daran arbeite mich und meinen Körper anzunehmen. Will ich der Welt weiterhin beweisen, dass Frauen stark sind? Ja, aber nun kann ich mir auch eingestehen, dass ich genauso auch schwach bin und manchmal gerettet werden muss (nicht immer nur von mir selbst). Und am allerwichtigsten: Möchte ich die Superheldin meines Lebens sein? Auf jeden Fall, ABER mit einer anderen Bedeutung als noch vor 2 - 3 Jahren. Ichmöchte werde ein buntes, einzigartiges und vor allem glückliches Leben voller Liebe, Freude und Vertrauen in das Gute führen und daran weiterwachsen. Watch me.
♥ Regenschirmtier
In den letzten 2 1/2 Jahren habe ich angefangen herauszufinden, wer ich sein möchte und bin auf dem Weg dorthin schon ein ganzes Stück gegangen. Zum Glück habe ich viel wundergute Hilfe erhalten und zehre auch weiterhin davon. Möchte ich immer noch, dass jemand stolz auf mich ist? Ja, aber ich tu nicht alles dafür, um die drei erlösenden Worte dann doch nicht zu hören. Ich hoffe einfach, dass es so ist. Will ich zeigen, dass ich glücklich bin und bin ich glücklich? Ja, denn jetzt bin ich es meistens tatsächlich. Möchte ich mitteilen, dass ich mich wohlfühle mit mir? Auch das bekommt ein eindeutiges 'Ja', weil ich daran arbeite mich und meinen Körper anzunehmen. Will ich der Welt weiterhin beweisen, dass Frauen stark sind? Ja, aber nun kann ich mir auch eingestehen, dass ich genauso auch schwach bin und manchmal gerettet werden muss (nicht immer nur von mir selbst). Und am allerwichtigsten: Möchte ich die Superheldin meines Lebens sein? Auf jeden Fall, ABER mit einer anderen Bedeutung als noch vor 2 - 3 Jahren. Ich
♥ Regenschirmtier
Montag, 21. Juli 2014
so sehr, dass es wehtut.
Es ist kurz nach 1 Uhr nachts und gerade überkam mich ein unglaublicher Drang zu schreiben, nachdem ich schon eine ganze Weile - fast drei Stunden - auf meinem Bett lag und über alles und nichts nachdachte. Ihr kennt das ja sicher, die Personen mal ausgenommen, die sich hinlegen und nach 3 Sekunden eingeschlafen sind. Aber ihr anderen kennt dieses ewige Gedanken hin- und herwälzen, denn kurz vor dem Einschlafen ist ja bekanntlich die beste Zeit, um sich Sorgen zu machen, um Erlebnisse zu revue passieren zu lassen, um wahnwitzige (und dann doch mögliche) Ideen zu entwickeln und über Dinge nachzudenken, die man tagsüber gern ins Hinterstübchen schiebt. Im Zuge all dieser Gedankengänge grübelte ich über eine Geschichte nach, die ich heute weitergelesen habe. Sie handelt von Draco Malfoys Sohn Scorpius und erzählt von seiner Zeit auf Hogwarts. Ich lag also da und dachte über die Handlung nach, über das, was ich heute gelesen hatte und überlegte, was wohl als nächstes passieren würde und in dem Moment traf es mich wie ein Schlag gegens Schienbein: Ich vermisse Harry Potter so sehr, dass es wehtut. Für Manchen wird das total bescheuert klingen, aber ehrlich gesagt ist mir das so richtig egal. Es ist halb 2 nachts an einem Montag morgen und ich liege im Bett und weine, weil ich die großartigste Geschichte meines Lebens vermisse, die wundervollsten Charaktere, das beste Zuhause und die Zeit des Wartens, der Neugier, des Mitleidens und Mitlebens der Geschehnisse. Was Harry Potter und seine Freunde (und Feinde!) mich gelehrt haben, wird niemand je toppen können, nie. Ich vermisse das alles so unglaublich doll, dass ich darüber nachdenke, meinen Bücherstapel zur Seite zu schieben und meine selbsternannte Regel, nie gleichzeitig mehrere Bücher zu lesen, zu brechen, nur um nochmal von vorn zu beginnen, um meinen Helden noch einmal 11 Jahre alt werden zu lassen, um wieder durch Hogwarts Hallen zu wandeln. Doch während dieser Gedanke noch nicht vollständig ausgereift ist, kommt da schon ein (oder 10000?) Neuer hoch und ich muss an diesen Satz aus der Widmung des letzten Bandes denken:
Ja, auch mir wurde dieses Buch gewidmet, natürlich. Doch auch wenn das Buch ein Ende hatte, werde ich Harry nie komplett ruhen lassen. Das geht gar nicht. Wie könnte ich nicht an dem Buch festhalten, was mir so unfassbar viel gegeben hat? Nein, ich werde meine 7 Bücher lesen (schön auch, dass es gerade genau 7 Stück sind...), bevor ich mich wieder in die magische Welt begebe. Aber ich trage die Zeit immer im Herzen und ich denke, dass mein Besuch gar nicht mehr so fern ist.
♥ Regenschirmtier
Ja, auch mir wurde dieses Buch gewidmet, natürlich. Doch auch wenn das Buch ein Ende hatte, werde ich Harry nie komplett ruhen lassen. Das geht gar nicht. Wie könnte ich nicht an dem Buch festhalten, was mir so unfassbar viel gegeben hat? Nein, ich werde meine 7 Bücher lesen (schön auch, dass es gerade genau 7 Stück sind...), bevor ich mich wieder in die magische Welt begebe. Aber ich trage die Zeit immer im Herzen und ich denke, dass mein Besuch gar nicht mehr so fern ist.
♥ Regenschirmtier
Dienstag, 8. Juli 2014
Sorrynotsorry
Wenn du mir begeistert von Dingen erzählst, die dir passiert sind und deinen Tag erhellt haben, bitte beende deinen Satz nicht mit "entschuldige...". Das ist nicht nötig. Wenn du mir von einem Erlebnis berichtest, das dich sehr mitgenommen hat, sag danach nicht "Entschuldige, dass ich dich damit belaste.". Es ist okay. Wenn du dir ein paar Tage für dich nimmst und mir deshalb nicht antwortest oder meine Nachricht erst später beantwortest, schreib nicht "Sorry, dass ich nicht geantwortet habe." und häng eine Erklärung dran, denn die brauche ich nicht. Wenn du mir eine Sprachnachricht aufnimmst oder mit mir redest und dich auf einmal an etwas erinnerst und schallend zu lachen beginnst, unterbrich deine Freude nicht, um dich zu entschuldigen. Das möchte ich nicht.
Ja, du hast richtig gelesen, ich möchte das nicht. Ich will auch nicht, dass du dich dafür entschuldigst, dass du dich so oft entschuldigst. Du sollst wissen, dass es okay ist, aufgeregt zu sein, traurig zu sein, nicht zu antworten oder urplötzlich lachen zu müssen. Genauso wie alles andere, was im Leben nunmal passiert. Ich möchte, dass du weißt, dass du dich bei mir nicht entschuldigen musst, nicht für so etwas. Wieso solltest du dich für Dinge entschuldigen, die ich an dir liebe? Für Dinge, die normal sind? Und noch schlimmer: Für Dinge, die eben nicht jeder macht, die ich aber genau deswegen noch mehr an dir schätze? Das macht für mich keinen Sinn.
"Being yourself is the prettiest thing you can be."
Wenn du du selbst bist mit mir, ist alles richtig. Solange du dich nicht verstellst oder versuchst für mich oder irgendjemanden eine Person zu sein, die du nicht bist, ist alles in Ordnung und ich benötige keinerlei Entschuldigung. Schon gar nicht für Dinge wie plötzlich auftretende Emotionen oder ein paar Tage Stille. Wenn ich nachfrage, weil ich mir Sorgen mache, sag mir nur, dass es gerade nicht geht und ich lasse dich in Ruhe, bis du dich wiedergefunden hast. Sitzen wir beisammen und du bekommst einen Lachanfall, lass ihn mich mitgenießen, indem ich dich einfach anschauen kann oder - im Falle einer Sprachnachricht - dir zuhören kann. Ich höre gern die schönen Dinge aus deinem Leben und versuche auch gern dir bei den weniger schönen Dingen zu helfen oder einfach da zu sein. Aber ich möchte keine Entschuldigungen dafür hören, sicher genauso wenig wie du. Ich weiß, ich mache das auch manchmal noch, aber ich bin dabei wirklich ich zu werden und jeder, der mit plötzlichen Lachanfällen oder dem ein oder anderen falchen Witz zwischendrin nicht umgehen kann, bekommt keine Entschuldigung von mir. Ein bisschen nach Pippi Langstrumpf - Art. Ich bin es leid mich für meine Macken zu entschuldigen. Sei echt, zeig mir deine Fehler und ich werde dich so lieb haben, wie du bist - ohne Entschuldigungen.
♥ Regenschirmtier
PS: Ich plane, den fehlenden Juni wieder gutzumachen. Nein, das ist ja mein Blog hier. Aber das Schreiben hat mir gefehlt und ich glaube, da kommt noch mehr, was grad in mir brodelt. Bleibt interessiert. Oder so ähnlich. :D
Ja, du hast richtig gelesen, ich möchte das nicht. Ich will auch nicht, dass du dich dafür entschuldigst, dass du dich so oft entschuldigst. Du sollst wissen, dass es okay ist, aufgeregt zu sein, traurig zu sein, nicht zu antworten oder urplötzlich lachen zu müssen. Genauso wie alles andere, was im Leben nunmal passiert. Ich möchte, dass du weißt, dass du dich bei mir nicht entschuldigen musst, nicht für so etwas. Wieso solltest du dich für Dinge entschuldigen, die ich an dir liebe? Für Dinge, die normal sind? Und noch schlimmer: Für Dinge, die eben nicht jeder macht, die ich aber genau deswegen noch mehr an dir schätze? Das macht für mich keinen Sinn.
"Being yourself is the prettiest thing you can be."
Wenn du du selbst bist mit mir, ist alles richtig. Solange du dich nicht verstellst oder versuchst für mich oder irgendjemanden eine Person zu sein, die du nicht bist, ist alles in Ordnung und ich benötige keinerlei Entschuldigung. Schon gar nicht für Dinge wie plötzlich auftretende Emotionen oder ein paar Tage Stille. Wenn ich nachfrage, weil ich mir Sorgen mache, sag mir nur, dass es gerade nicht geht und ich lasse dich in Ruhe, bis du dich wiedergefunden hast. Sitzen wir beisammen und du bekommst einen Lachanfall, lass ihn mich mitgenießen, indem ich dich einfach anschauen kann oder - im Falle einer Sprachnachricht - dir zuhören kann. Ich höre gern die schönen Dinge aus deinem Leben und versuche auch gern dir bei den weniger schönen Dingen zu helfen oder einfach da zu sein. Aber ich möchte keine Entschuldigungen dafür hören, sicher genauso wenig wie du. Ich weiß, ich mache das auch manchmal noch, aber ich bin dabei wirklich ich zu werden und jeder, der mit plötzlichen Lachanfällen oder dem ein oder anderen falchen Witz zwischendrin nicht umgehen kann, bekommt keine Entschuldigung von mir. Ein bisschen nach Pippi Langstrumpf - Art. Ich bin es leid mich für meine Macken zu entschuldigen. Sei echt, zeig mir deine Fehler und ich werde dich so lieb haben, wie du bist - ohne Entschuldigungen.
♥ Regenschirmtier
PS: Ich plane, den fehlenden Juni wieder gutzumachen. Nein, das ist ja mein Blog hier. Aber das Schreiben hat mir gefehlt und ich glaube, da kommt noch mehr, was grad in mir brodelt. Bleibt interessiert. Oder so ähnlich. :D
Mittwoch, 28. Mai 2014
Ich habe eine Schwäche für...
Ich habe eine Schwäche für Sprechstimmen. Ich habe eine Schwäche für das Geräusch von Regen auf unterschiedlichen Untergründen. Ich habe eine Schwäche für Liebe. Ich habe eine Schwäche für Augen und all ihre Farben. Ich habe eine Schwäche für freundliche Menschen. Ich habe eine Schwäche für Briefe. Ich habe eine Schwäche für die englische Sprache. Ich habe eine Schwäche für Gitarre spielende Männer. Ich habe eine Schwäche für den Geruch von frisch gedruckten Büchern. Ich habe eine Schwäche für Haare. Ich habe eine Schwäche für Homosexuelle. Ich habe eine Schwäche für große Betten mit vielen Kissen. Ich habe auch eine Schwäche für Singstimmen. Ich habe eine Schwäche für CDs. Ich habe eine Schwäche für das Geräusch, das beim Aufmachen von Nutella entsteht. Ich habe ein Schwäche für Farben und für das, was passiert, wenn sie sich treffen. Ich habe eine Schwäche für Lippen. Ich habe eine Schwäche für Ordnung. Ich habe eine Schwäche für Wörter. Ich habe eine Schwäche für flauschige Tierbabies. Ich habe eine Schwäche für Hände. Ich habe eine Schwäche für Blaubeeren. Ich habe eine Schwäche für Disneyfilme. Ich habe eine Schwäche für Freundschaften. Ich habe eine Schwäche für Tränen, die die Wangen herunterlaufen. Ich habe eine Schwäche für Sommersprossen. Ich habe eine Schwäche für Konzerte. Ich habe eine Schwäche für Handschriften. Ich habe eine Schwäche für Unterschenkel. Ich habe eine Schwäche für meinen Neffen. Ich habe eine Schwäche für Bärte. Ich habe eine Schwäche für zwischenmenschliche Beziehungen. Ich habe eine Schwäche für Emotionen. Ich habe eine Schwäche für bunte Blumenwiesen. Ich habe eine Schwäche für Gedanken, die über meinen Horizont hinausgehen und mich komplett verwirrt zurücklassen. Ich habe eine Schwäche für tiefsinnige Unterhaltungen. Ich habe eine Schwäche für Gerüche, die an längst Vergangenes erinnern. Ich habe eine Schwäche für Krähenfüßchen. Ich habe eine Schwäche für das Gefühl von Sonnenstrahlen auf nackter Haut. Ich habe eine Schwäche für all die unterschiedlichen Seiten von Menschen. Ich habe eine Schwäche für Schokolade. Ich habe eine Schwäche für positive Adjektive. Ich habe eine Schwäche für Namen. Ich habe eine Schwäche für Nasen. Ich habe eine Schwäche für karierte Hemden. Ich habe eine Schwäche für lachende Kinder. Ich habe eine Schwäche für Menschen, die sie selbst sind.
Wenn man es so will, habe ich eine Schwäche für die Schönheit der Welt und alles in ihr, für die kleinen Dinge, für Dinge, die mich glücklich machen. Und manchmal, wenn ich so über all das nachdenke, kommen die Tränen von ganz allein, während mein Herz sich anfühlt, als würde es vor Freude bald platzen. Ich wollte euch nur mal wieder wissen lassen, dass ihr ein großer Teil meines Glücks seid, mit allem, was ihr seid und tut und nicht tut. Danke, dass ihr so seid, wie ihr seid.
♥ Regenschirmtier
Wenn man es so will, habe ich eine Schwäche für die Schönheit der Welt und alles in ihr, für die kleinen Dinge, für Dinge, die mich glücklich machen. Und manchmal, wenn ich so über all das nachdenke, kommen die Tränen von ganz allein, während mein Herz sich anfühlt, als würde es vor Freude bald platzen. Ich wollte euch nur mal wieder wissen lassen, dass ihr ein großer Teil meines Glücks seid, mit allem, was ihr seid und tut und nicht tut. Danke, dass ihr so seid, wie ihr seid.
♥ Regenschirmtier
Montag, 19. Mai 2014
Wundermenschenwochenende
Was bleibt, wenn das ganze Wochenende voller wunderschöner, lauter Liebe war? Was bleibt, wenn man eigentlich wusste, dass irgendetwas kommt, im Endeffekt jedoch rein gar nichts wusste? Was bleibt, wenn alles so surreal war und nun die Realität wieder die Tür eintritt? Ich sags euch: Die Liebe, die Dankbarkeit, das Wow und - der Stolz. Und die Tränen, die kommen einfach so immer wieder. Ich glaube, dieses Wochenende wird nicht nur mir noch lange im Kopf und im Herzen stecken bleiben. Im Moment sitze ich hier und bin einfach nur so unglaublich stolz darauf, so unendlich bescheuerte und unfassbar großartige Wundermenschen in meinem Leben zu haben. Auch, wenn ich nichts dafür kann, bin ich stolz darauf, sie "meine Wundermenschen" nennen zu können. Ich bin niemand, der Neid schürt oder schüren will, aber HIMMEL, DIESE MENSCHIS SIND EINFACH SO WUNDERHERRLICH, WÄR ICH NICHT ICH, WÄR ICH SO NEIDISCH AUF MICH SELBST! Ganz im Ernst, wer möchte nicht gern Zeit mit Leuten verbringen, die einen nicht von oben bis unten ansehen und von vorherein eine Meinung über einen haben? Wer hätte nicht gern Freunde, die Wege von über 400 Kilometer auf sich nehmen, nur um einem den schönsten 24. Geburtstag zu bescheren, den man hätte haben können? Wer würde sich kein Bein rausfreuen, wenn diese Menschen sich untereinander auch kennenlernen und liebgewinnen? Wer würde nicht schreiend auf den Boden sinken, wenn sie (fast) alle DA sind?
Nicht nur meine Augen sind deswegen mein liebstes Körperteil, sondern auch eure. Euer aller Augen. Euer aller Herzen. Darauf bin ich sowas von stolz, ich komme mir beinahe vor, wie eine Hühnermama. Ich breche hier gerade wieder in Tränen aus, weil mein Körper die Freude und Liebe und Dankbarkeit nicht halten kann, ohne etwas herauszulassen. JKR hat mal gesagt "We touch other people's lives simply by existing." Allein dafür, dass ihr in mein wunderbuntes Leben, wie Anna es immer sagt, gepurzelt seid, bin ich dem Leben und dem, der den Plan in den Händen hält, so unendlich dankbar. Aber mit dem, was ihr für mich getan habt, egal ob an diesem Wochenende oder schon vorher, und mit dem, was ihr ganz sicher noch für mich tun werdet, hat jeder von euch ein gemütliches Wohnzimmer mit Sessel und Kaminfeuer in meinem Herzen gesichert. Wenn ich jetzt schreibe, dass ich nicht wirklich weiß, womit ich euch verdient habe, bekomme ich wieder Schläge, deswegen tu ichs nicht. Aber!
♥ Regenschirmtier
Nicht nur meine Augen sind deswegen mein liebstes Körperteil, sondern auch eure. Euer aller Augen. Euer aller Herzen. Darauf bin ich sowas von stolz, ich komme mir beinahe vor, wie eine Hühnermama. Ich breche hier gerade wieder in Tränen aus, weil mein Körper die Freude und Liebe und Dankbarkeit nicht halten kann, ohne etwas herauszulassen. JKR hat mal gesagt "We touch other people's lives simply by existing." Allein dafür, dass ihr in mein wunderbuntes Leben, wie Anna es immer sagt, gepurzelt seid, bin ich dem Leben und dem, der den Plan in den Händen hält, so unendlich dankbar. Aber mit dem, was ihr für mich getan habt, egal ob an diesem Wochenende oder schon vorher, und mit dem, was ihr ganz sicher noch für mich tun werdet, hat jeder von euch ein gemütliches Wohnzimmer mit Sessel und Kaminfeuer in meinem Herzen gesichert. Wenn ich jetzt schreibe, dass ich nicht wirklich weiß, womit ich euch verdient habe, bekomme ich wieder Schläge, deswegen tu ichs nicht. Aber!
♥ Regenschirmtier
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